Flüchtlinge in Köln - Was Jugendverbände tun können

Podium mit Experten zum Thema "Flüchtlinge in Köln".
Expertengespräch
Expertengespräch

Am 20. Mai 2015 hat der BDKJ Köln zu einem Podium zum Thema „Flüchtlinge in Köln“  ins Jugendpastorale Zentrum CRUX Köln eingeladen, wo zusammen mit Experten überlegt wurde, was die Jugendverbände tun können, um jungen Flüchtlingen zu helfen.

 

Marion Lammering (Pastoralreferentin und DPSG Kuratin) erzählte von ihrem Projekt, in dem sie gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern die Räume einer Flüchtlingsunterkunft renovierte. Durch die gemeinschaftliche handwerkliche Arbeit konnten sowohl Helfer als auch die Bewohner Unsicherheiten und Sprachbarrieren überwinden. Henriette Reker (Dezernentin für Integration in der Stadt Köln) machte vor allem auf die problematische Wohnsituation für Flüchtlinge aufmerksam. Außerdem berichtete von einem neuen Programm, in dem Menschen, die ihrerseits eine Flucht nach Deutschland hinter sich haben, neuen Ankömmlingen als Dolmetscher und Unterstützung, z.B. für Ämtergänge, zur Seite stehen sollen.

 

Was Jugendverbände tun können.
Was Jugendverbände tun können.

Allgemein wurde deutlich, dass es für Flüchtlinge besonders wichtig ist, schnell Deutschkurse besuchen zu können, um Kontakte und Ansprechpartner zu finden und sich in ihrer neuen Umgebung besser zurechtzufinden. Das bestätigte auch Rassam Schamascha, der selber vor drei Jahren als Flüchtling nach Deutschland kam. Er kritisierte zudem, dass sein Studienabschluss hier nicht anerkannt wurde, so dass er nun ein neues Studium in Köln beginnen musste, an dieser Stelle müsse die Politik noch Verbesserungen schaffen.

 

Vor dem Programm war es außerdem möglich, den missio Flüchtlingstruck zu besuchen, der neben dem CRUX stand und über Flüchtlinge aufklärt.

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